Ich hatte ja schon
geschrieben, dass wir hier im Büro eine Klimaanlage bekommen.
Nunja, vielmehr ist es ein Klimagerät, was hier an einer Wand montiert werden soll.
Am Dienstag wurden auch die ersten Arbeiten vorgenommen, sprich Leitungen verlegt, Kernbohrungen vorgenommen, etc.
Wie es nun mal so ist bei Handwerkern, nichts ist unmöglich.
Für die Rohrleitungen muss über einer unserer Türen ein Loch in die Wand gestemmt werden. Der Meister ist auch gleich frisch ans Werk gegangen. Fünfundzwanzig gezielte Schläge später ist ein Loch in der Wand und eine Stromleitung zerfetzt.
Gut, kein Beinbruch.
Der Fehler wurde uns gebeichtet, wir verständigen einen Elektriker, dieser kann auch tatsächlich am nächsten Tag vorbeikommen.
Also verabschieden sich die Herren vom
Gas-, Wasser-, Scheiße-Betrieb Sanitär- und Heizungsbauer unseres Vertrauens und kündigen ihr erneutes Erscheinen für den heutigen Donnerstag an.
Gestern Abend ist der Elektriker vor Ort, sieht sich die blank liegenden Leitungen an und legt los.
Anmerken muss ich jetzt noch, dass er bei dieser Gelegenheit eine neue Steckdose setzen soll, an der das Klimagerät angeschlossen werden muss.
Er arbeitet schnell
und sauber. So schnell, dass wir jetzt an der Stelle, an der eigentlich die Rohre durch die Wand sollen eine Steckdose haben und von dem Loch in der Wand nichts mehr zu sehen ist.
Alles schön zugegipst und verputzt.
Okay, vielleicht hat er sich gedacht, das jeder eine zweite Chance verdient.
Wie hoch ist schon die Wahrscheinlichkeit, dass die anderen Handwerker erneut die Stromleitung treffen, wenn sie die Wand erneut aufstemmen müssen?
Gut, sie können sie jetzt genausowenig sehen, wie die Leitungen verlaufen, nur ist der Platz für die zu verlegenden Rohre eher kleiner als vorher. Ich würde sogar sagen, es ist gar kein Platz mehr vorhanden.
Irgendwie fühle ich mich in einen Werner Comic versetzt, in der jemand die Firma Röhrig beauftragt hat, hier ans Werk zu gehen.
Tags:
2006,
Klimaanlage,
Handwerker,
Werner Comic,
Chaos